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KULTUR LEBEN

Ein Jubiläum ist immer ein Moment, auf das Geleistete zurückzuschauen und es zu würdigen. Es ist aber gleichzeitig Anlass und Auftrag für die Bertelsmann Stiftung, nicht still zu stehen und die zukünftigen Herausforderungen für uns Menschen in unserer Welt in den Fokus zu nehmen.

Kraftquelle und Brückenbauer

AUTOREN: Tanja Breukelchen, Johannes von Dohnanyi
BILDNACHWEIS: Besim Mazhiqi, Valeska Achenbach, Sebastian Pfütze, Tom Figiel

„Musik ist eine Sprache, über die auf der ganzen Welt kommuniziert wird. Sie hat einen für Gesellschaften unentbehrlichen gemeinschaftsstiftenden Wert. In diesem Sinne vermittelt Musik Tradition und Heimat, Geborgenheit und Vertrautheit. Gleichzeitig gelingt es, mit Musik auch Brücken zu bauen für einen offenen Dialog zwischen den Kulturen – über alle Sprachen und Grenzen hinweg.“ – Mit diesen Worten beschreibt Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, die Kraft der Musik.

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„Eine solche verbindende Kraft braucht die Gesellschaft in diesen Tagen, da Millionen Menschen auf der Flucht sind vor Hunger, Krieg, Verfolgung und Unterdrückung.“
Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung

Menschen verbinden

In zahlreichen Projekten arbeitet die Bertelsmann Stiftung seit Jahren daran, dass Menschen durch Musik zueinander finden können. „Musik, Sprache, Teilhabe“, baut auf den positiven Erfahrungen der Projekte „Musikalische Grundschule“ und „Musik im Kita-Alltag“ auf. Pädagogische Fachkräfte wie auch Ehrenamtliche, die mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen arbeiten, lernen, wie sie Musik als wertvolles Medium und Handwerkszeug für ihre pädagogische Praxis nutzen. Es geht darum, Teilhabe auch ohne gemeinsame Sprache zu ermöglichen, Gemeinschaft zu erfahren, den Einzelnen in seiner Entwicklung zu stärken und – quasi nebenbei –  leichter Deutsch zu lernen.

„Unsere Gesellschaft braucht in diesen Tagen, da Millionen Menschen auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Verfolgung und Unterdrückung sind, die verbindende Kraft der Musik“, betont Liz Mohn. „Mit Musik lassen sich Begegnungen initiieren, das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, Kontakt und Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Kulturen anregen. Es gilt, das Potenzial der Musik zu nutzen: für gegenseitiges Verständnis, für Wertschätzung, Respekt und Miteinander. Unter diesen Bedingungen kann kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung wahrgenommen werden und ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen.“

Liz Mohn beim gemeinsamen Tanz mit kleinen Schülern der Schule Bialik Rogozin in Tel Aviv

Mit Musik das Gemeinsame leben

Und tatsächlich fällt beim Blick über Deutschlands Grenzen hinaus auf, dass dort, wo die Konflikte groß sind, Musik Menschen verbinden kann. So sandten am 1. März 2016 die Staatskapelle, das Konzerthausorchester und das Philharmonmische Orchester Berlin mit ihren drei jeweiligen Chefdirigenten Daniel Barenboim, Ivan Fischer und Simon Rattle in einem Benefizkonzert für Geflüchtete und Helfer einen Willkommensgruß an alle Ankommenden, dessen einladende Geste nicht überhört wurde.

Seit 2012 findet auch eine religiös fundierte musikalisch,- interkulturelle Auseinandersetzung im Projekt TRIMUM statt. Jüdische, christliche und muslimische Musikerinnen und Musiker, Theologinnen und Kantoren, Komponisten und Wissenschaftlerinnen suchen gemeinsam nach einer »Musik des Trialogs«. Zentraler Begegnungsort und klangliches Labor dieser Suche ist der TRIMUM-Chor: Ein Chor für Juden, Christen und Muslime.

Musikalisch voneinander lernen

Musik vollbringt kleine Wunder, auch wenn es darum geht, Menschen zu integrieren und ihnen neuen Lebensmut zu geben. In Hannover zum Beispiel gründete der Opernsänger Mohsen Rashidkan 2015 in einer Flüchtlingsunterkunft den „Chor der Nationen“. Und in Zürich arbeitet der Sänger Christoph Homberger ebenfalls im zweiten Jahr an seinem Projekt „Montagschor“, das Geflüchteten und Einheimischen im gemeinsamen Singen ein voneinander Lernen ermöglicht.  Musik als Quelle der Hoffnung und gemeinsamen Erfahrung.

„Differenz existiert teilweise nur in unseren Köpfen.“
Prof. Dr. Raimund Vogels

Der Musikethnologe Prof. Dr. Raimund Vogels setzt sich mit Geflüchteten und ihrer Musik intensiv auseinander: „Unter den Flüchtlingen sind viele Musiker. Und die bringen ihre eigene Musik mit. Da schließt sich ein Kreis: Unsere Musikkultur fußt stark auf arabischer Musiktradition und –theorie. Und heute kommt die Musikpraxis zu uns.“

Die beiden Syrer Ammar und Salem sind seit drei Monaten in Hannover – und auf der Suche nach einer Oud, einer Art arabischen Laute. Zuhause hatten sie damit immer Musik gemacht, konnten sie aber auf ihrem Weg nach Deutschland nicht mitnehmen. Auf Umwegen sind sie zu Prof. Dr. Vogels gekommen, der ihnen nun helfen wird, eine zu finden.

Musik als Grundrecht

Neben dem Lehrstuhl für Musikethnologie in Hannover leitet Vogels an der Universität Hildesheim auch das „Center for World Music“ und sieht in Musik ein Instrument der Verständigung: „Ich halte Musik für etwas sehr Politisches. Für mich ist es ein Menschenrecht, sich frei über und mit Musik äußern zu dürfen. Verbunden mit dem Recht, für seine Zuhörer auch sichtbar zu sein.“

Damit die Kraft der Musik wirklich genutzt werden kann, betont er, müssen jetzt alle Akteure der Musik aktiv werden – und auch die Bildungspolitiker, ja die ganze Gesellschaft sei gefragt, denn dort würde die Wirkung häufig unterschätzt.

Sich öffnen für Musik

Dabei sei Musik gerade jetzt unendlich wichtig: „Musik ist ein Weg, über den man diese Sprachlosigkeit, die zum Teil auch in der Fremdsprachlichkeit liegt, zwar nicht überwinden, sie aber mildern kann. Wenn man sich für jeweils andere Musik öffnet, schafft man Momente, in denen Vertrauen entsteht. Wenn wir ernsthaft Integration anstreben, kann kulturelle Gleichmacherei und Assimilation nicht das Ziel sein. Übrig bliebe dann nur noch so eine graue Tunke, in der die individuellen Profile verschwinden würden.“

Musik, Sprache, Teilhabe

Das Kooperationsprojekt von Bertelsmann Stiftung und Niedersächsischem Kultusministerium will durchgängige Bildungsangebote insbesondere für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche schaffen und stellt dabei das Potenzial der Musik für die Förderung von Sprachbildung, Chancengerechtigkeit, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt in den Fokus. So lernen pädagogische Fachkräfte und auch Ehrenamtliche, wie sie Musik als wertvolles Medium und Handwerkszeug für ihre pädagogische Praxis nutzen. Auf Grundlage dieser Praxis-Erfahrungen und wissenschaftlicher Begleitung wird ein bedarfsorientiertes, modulares Qualifizierungskonzept entwickelt.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Musik unterstützt Spracherwerb!
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Workshop: „Music talks! Musik spricht“
Bildergalerie
Musikalische Bildung
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/musikalische-bildung

Teilhabe durch Musik

AUTOREN: Tanja Breukelchen
BILDNACHWEIS: Valeska Achenbach, Siegfried Baron

Menschen den Weg zur Musik zu ebnen hat viele Facetten. Die Bertelsmann Stiftung setzt mit ihren Projekten bereits bei den Jüngsten an, denn gerade im Kita-Alltag nimmt Musik immer noch einen zu geringen Stellenwert ein. Das Projekt MIKA – Musik im Kita-Alltag setzt sich dafür ein, Mädchen und Jungen in Kindertageseinrichtungen durch Musik zu stärken und das Potenzial der Musik für die Elementarpädagogik zu nutzen und auszubauen.

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MIKA – Musik im Kita-Alltag

Damit das funktioniert, unterstützt MIKA alle Beteiligten am Kita-Alltag auf allen Ebenen: in Ausbildung, Praxis und Weiterbildung. Denn nur musik-begeisterte und musikalisch selbstbewusste pädagogische Fachkräfte können die Freude an Musik an die Kinder weitergeben. Regionale Netzwerke sowie, auf Wunsch, eine Begleitung durch qualifizierte Fachkräfte stärken die Einrichtungen bei der konzeptionellen und praktischen Verankerung von mehr Musik im Alltag.

Mobile Musikwerkstatt

Die Mobile Musikwerkstatt besucht auf Anfrage Kitas, Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen, um generationsübergreifend musikalisch zu experimentieren, Instrumente, Klangregale oder Klangpassagen zu bauen und Instrumente zu reparieren.

Musikalische Grundschule

Was bei den Kleinen beginnt, setzt sich in der Grundschule fort: Mittlerweile ist die Musikalische Grundschule in sechs Bundesländern unter der Leitidee „Mehr Musik von mehr Beteiligten in mehr Fächern und zu mehr Gelegenheiten“ aktiv. Im gesamten Schulleben wird Musik zum Gestaltungselement von Schulqualität eingesetzt. Dadurch entsteht ein größeres Gemeinschaftsgefühl, erhält die Unterrichtsgestaltung neue Impulse, werden Eltern beteiligt und Kooperationen mit schulischen Partnern ausgeweitet.

Neue Stimmen – Creating Careers

Eine große Chance für den Opern-Nachwuchs, auf sich aufmerksam zu machen, bietet der Internationale Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN der Bertelsmann Stiftung.  Entdecken, Fördern, Begleiten – das sind die wesentlichen Ziele des international angesehenen Wettbewerbs. Bei weltweiten Vorsingenauswahlen auf fünf Kontinenten werden junge Talente entdeckt und anschließend zur Finalwoche nach Gütersloh eingeladen.

Darren Pati verließ seine Heimat Neuseeland der Karriere wegen und gewannn 2015 den 2. Platz beim NEUE STIMMEN-Gesangswettbewerb in Gütersloh

Die Preisträger des Wettbewerbs werden mit Geldpreisen, aber vor allem  durch ein einmaliges Netzwerk in der Welt der Oper Meisterkursen, und in der Initiative „Creating Careers“ durch die Vermittlung karriererelevanter Fertigkeiten gefördert. Aber vor allem durch ein einmaliges Netzwerk in der Welt der Oper. Ein Engagement für die Zukunft, denn das Netzwerk bleibt bestehen.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

MIKA – Musik im Kita-Alltag
Konzept über Voraussetzungen, Grundlagen und inhaltliche Ausgestaltung des Projektes MIKA – Musik im Kita-Alltag
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Musik schafft Begegnung! Till Brönner im Interview
Der Jazz-Trompeter, Till Brönner, erläutert in einem Interview nach dem Besuch einer Musikalischen Grundschule, warum Musik so wichtig ist!
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Medien zum Thema

Ob auf der Homepage, in E-Magazins, E-Books, aufwändigen Studien, Büchern oder Filmen – die Bertelsmann Stiftung macht ihre Arbeit transparent, erklärt die Inhalte, stellt Beispiele vor und bietet spannenden Lese- und Filmstoff. Drei Beispiele

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AUTOREN: Tanja Breukelchen
BILDNACHWEIS: Sebastian Pfütze

Das Potenzial der Musik

Der Paderborner Musikprofessor Heiner Gembris hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die bis Sommer 2015 erschienene Literatur gesichtet und seriöse Aussagen zu dem Potenzial von Musik zusammengestellt.

Flüchtlingskinder lernen Deutsch mit Musik

Unser Pilotprojekt „Musik, Sprache, Teilhabe“ soll Kindern und Jugendlichen mit Fluchtgeschichte dabei helfen, leichter Deutsch zu lernen und so einen Beitrag zu ihrer schnellen Integration leisten. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und die niedersächsische Landesbeauftrage für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, stellten beim gemeinsamen Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland vor, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

change Story: Das digitale Magazin der Bertelsmann Stiftung

Dieses englischsprachige E-Magazin steht ganz im Zeichen des internationalen Gesangswettbewerbs NEUE STIMMEN. Begleiten Sie die russische Mezzosopranistin Nadezhda Karyazina – im Jahr 2011 selbst Preisträgerin – durch das Magazin. Erleben Sie mit ihr die faszinierende Welt der Musik und des Operngesangs und erfahren Sie, welche Bedeutung der Wettbewerb noch heute für sie hat. Ein Klick auf story.change-magazin.de/neue-stimmen – und die Welt des größten internationalen Operngesangswettbewerbs öffnet sich.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Expertise von Professor Dr. Heiner Gembris
Transfer-Effekte und Wirkungen musikalischer Aktivitäten auf ausgewählte Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung
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NEUE STIMMEN 2016 – Der Meisterkurs
Begleiten Sie die Teilnehmer und Trainer des elften Meisterkurses unserer NEUEN STIMMEN.
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NEUE STIMMEN
www.neue-stimmen.de
Flüchtlingskinder lernen Deutsch mit Musik
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Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung

AUTOR: Tanja Breukelchen
BILDNACHWEIS: Jan Voth

Kleine Mädchen und Jungen wirbeln über die Bühne. Sie singen. Sie tanzen. Sie wachsen über sich selbst hinaus. – Solche Bilder lassen Liz Mohn, die Vorsitzende der „Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung“ (LMKMS) strahlen. So viele junge Menschen hat sie schon auf der Bühne gesehen: Kinder und Jugendliche, aber auch junge Profis, denen sie im Zuge des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Berlin Stipendien gegeben, die sie gefördert und durch die Kultur- und Musikstiftung begleitet hat.

Dieses über sich hinauswachsen, diese Lebensfreude, die Musik schafft und die Kraft die sie gibt, waren es, die Liz Mohn im November 2005 die LMKMS gründen ließ.

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„Mir war wichtig, der Bedeutung von Kultur und Musik für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen und für unsere Gesellschaft noch stärker gerecht zu werden.“
Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung

Bereits seit 1987 engagiert sich Liz Mohn aktiv für die Kulturförderung: zunächst mit der Initiierung des Internationalen Gesangswettbewerbes NEUE STIMMEN, später mit der Erweiterung um Meisterkurse, Workshops und Audition-Trainings und mit ihrem Einsatz für die Musikerziehung und für den Dialog der Kulturen.

Brücke zur Verständigung

Die LMKMS widmet sich vor allem dem Musikbereich. Neben der Förderung des Opern-Gesangsnachwuchses steht die Musikerziehung mit an erster Stelle. Damit möchte die Stiftung das Verständnis zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund fördern. Zu den Projekten zählen das Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und die „Ideeninitiative ‚Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“. Mit dem „Kindermusiktheater“ möchte die Stiftung konkret die lokale Kultur- und Nachwuchsarbeit am Stiftungsstandort Gütersloh unterstützen.

Wie diese Hilfe aussieht, zeigt das Kindermusiktheater, ein Projekt zur Verbesserung des Übergangs von der Kita in die Grundschule. 2016/2017 zum vierten Mal durchgeführt, ermöglicht es rund 120 Kindern aus sechs teilnehmenden Gütersloher Kitas und Grundschulen eine intensive Beschäftigung mit Musik und verschiedenen Kunstformen. Die Einrichtungen arbeiten in Tandems zusammen und entwickeln dabei unter Anleitung erfahrener Theater-, Musik- und Kunstpädagogen ein gemeinsames Musiktheaterstück.

Brücke zwischen Kulturen

Nach Vorgesprächen und Workshops beginnt die konkrete Projektarbeit. Im Mittelpunkt stehen Gesang, gemeinsames Musizieren, Theaterspiel, Tanz und Kostüm-/ Bühnenbildarbeiten. Jeweils im März des Folgejahres findet das Projekt auf der großen Bühne des Theaters Gütersloh seinen Abschluss und Höhepunkt.

Es sind auch Brücken zwischen den Kulturen, die durch musikalische Projekte gebaut werden. So unterstützt die LMKMS mit der seit 2008 jährlich durchgeführten „Ideeninitiative Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“ die Entwicklung und Umsetzung neuer Projektideen, die das Miteinander von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Herkunftsländern fördern. 2016 stellte die LMKMS für die besten Projektideen erneut rund 50.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Im Rahmen der „Ideeninitiative ‚Kulturelle Vielfalt mit Musik’“ besteht die Möglichkeit, Förderanträge an die LMKMS zu richten. Das Stiftungsvermögen beträgt 16,2 Mio. Euro, die Einnahmen daraus fließen in die Projektarbeit innerhalb der drei Schwerpunktbereiche. Der Vorstand der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung entwickelt die strategische Ausrichtung der Stiftung sowie ihre neuen Vorhaben und Projekte.

Die Brückenbauer

Dem Vorstand der Stiftung gehören neben der Vorsitzenden Liz Mohn und dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Friedrich Loock, Direktor des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, fünf weitere Personen an: Kammersänger Francisco Araiza, Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart; Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH; Pamela Rosenberg, Dean of Programs and Fellows, The American Academy; die Journalistin und Autorin Asli Sevindim sowie Prof. Martin Christian Vogel, Rektor der Hochschule für Musik Detmold.

„Ohne Migration würden die Gesellschaften Europas nicht funktionieren.“
Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung

Sie alle sind erfahrene Praktiker, die ein möglichst breites Spektrum von Sichtweisen der Kultur- und Musikwelt gewährleisten und für künstlerische Vielfalt stehen, aber auch für Erfahrung bei den Themen Integration und Teilhabe. Gemeinsam stehen sie für Veränderung und einen Mehrwert für die Gesellschaft, denn, so fasst es Liz Mohn zusammen: „Die Förderung von Kultur und Musik ist eine Förderung gesellschaftlich unverzichtbarer Werte.“

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